Planung

Das Programm wird von einer durch den Verband ausgewählten Person geleitet. Der Verband legt fest, wo das Programm umgesetzt wird und wer für die jeweiligen Orte zuständig ist. Idealerweise wird das Programm überall von ausgebildeten Trainern geleitet (Stufe 1 bis 3).

Es ist wichtig, dass die durchführenden Trainer/Trainerinnen und Ausbilder/Ausbilderinnen an sämtlichen Orten selbst das

Rugby Ready-Programm

und die

„Get Into Rugby“-Schulung abgeschlossen haben.

Strategie des Verbands

Das Programm muss Teil einer Gesamtstrategie des Verbands zur Förderung von Rugby im jeweiligen Land sein.

Diese Strategie muss der Verband unter Führung des technischen Leiters oder Entwicklungsleiters in Zusammenarbeit mit Freiwilligen und Trainern des Verbands ausarbeiten.

Dabei sollten die Philosophie und der Spielansatz des Verbands sowie zukünftige Weiterentwicklung und vorhandene Stadien der Spielerentwicklung berücksichtigt werden.

Dies ist auf den Trainings- und Ausbildungsplan des Verbands auszurichten, wobei dargelegt werden muss, wie viele Trainer und Offizielle zur Förderung des Spiels im jeweiligen Land benötigt werden.

Nützliche Informationen finden Sie im Abschnitt

„Download“.

Spielerentwicklung und Entwicklungsphasen

„Get Into Rugby“ muss mit der vorgesehenen Spielerentwicklung des Verbands verknüpft werden.

Wie stellt man sicher, dass in den Phasen Ausprobieren und Spielen angeworbene Spieler auch Bleiben?

Hier scheint ein schrittweiser Ansatz am besten zu funktionieren und das folgende Beispiel kann auf viele Länder zutreffen:

  1. Nutzen Sie die Lehrpläne in Schulen, um die nötigen Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen, und sichern Sie sich die Unterstützung ortsansässiger Vereine. (Dazu könnten Rugby-Akademien in Schulen gegründet bzw. Rugby in den Lehrplan aufgenommen werden.)
  2. Gibt es keine entsprechenden Sport- oder Rugby-Vereine in einem geeigneten Umkreis um die Schule(n) bzw. Gemeinde(n), müssen Sie Programme innerhalb der Schule(n) schaffen und Ihren Bezirk bei der Gründung/Entwicklung von Vereinen unterstützen.
  3. Sorgen Sie dafür, dass die Vereine/Organisationen mit dem Wettkampfmodell Ihres Verbands verknüpft werden.
  4. Achten Sie darauf, dass Ihr Verband das lokale und nationale Wachstum des GIR-Programms hinsichtlich der Ressourcen antizipiert.
  5. Gibt es nicht genug entsprechend ausgebildete Trainer und Offizielle, um das Wachstum des GIR-Programms zu unterstützen, weisen Sie die Bezirke oder Regionen darauf hin, dass das Entwicklungsprogramm für die Ausbildung von Trainern und Offiziellen Ihres Verbandes dabei helfen kann.

Verbände