Rugby-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele

Rugby-Weltmeisterschaft

Seit der ersten Austragung 1987 ist die Rugby-Weltmeisterschaft (Rugby World Cup, RWC) zu einer der größten und beliebtesten Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt geworden; dank des Erlöses aus den Vermarktungsrechten konnte World Rugby in die Entwicklung des Rugby-Sports auf der ganzen Welt investieren.

Beim RWC 2011 in Neuseeland strömten 1,35 Millionen Fans in die Stadien, was einer Auslastung von 87 % entspricht, und weltweit schauten insgesamt 3,9 Milliarden Zuschauer an den Fernsehbildschirmen zu.

Mit mehr als 2.474.500 Zuschauern innerhalb von sechs Wochen war die achte Rugby-Weltmeisterschaft 2015 in England die bis dato größte Veranstaltung, alleine das Finale schauten geschätzt 120 Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Das Event erreichte viele Menschen auch dank der 6 000 freiwilligen Helfer und der zahlreichen Programme und Projekte.

Die Auflage 2019 findet in einer vollkommen neuen Umgebung statt: Japan bereitet sich als erstes asiatisches Land auf seine Rolle als Gastgeber dieser Vorzeigeveranstaltung vor.

Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen

Der Höhepunkt des Frauen-Rugbys war die siebte Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen 2014. Die erste Weltmeisterschaft fand im April 1991 in Cardiff statt, der Hauptstadt von Wales. Der Erfolg dieses ersten Turniers stellte die Weichen für die Zukunft und war ein Beleg für die Durchführbarkeit eines internationalen Wettbewerbs. Auf dieser Basis ist die Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen bis heute immer weiter gewachsen.

Die Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen 2014 in Paris wurde von einer Rekordzuschauerzahl in den Stadien und vor den Fernsehgeräten verfolgt. Es gab zwölf Teilnehmerländer und England holte am Ende den Pokal im Stade Jean Bouin, nachdem die Mannschaft Kanada in einem spannenden Finale geschlagen hatte. Dieses Turnier hat für die Zuschauer in einem der beiden Stadien und auch vor dem Fernseher für unvergessliche Momente gesorgt.

Die Olympischen Spiele

Rugby wird bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio vertreten sein, wenn 7er-Rugby seinen mit Spannung erwarteten ersten Auftritt hat. Rugby passt perfekt in die Olympischen Spiele. Mit seiner langen Tradition von Fairness und Freundschaft stärkt es den olympischen Gedanken, während das dynamische und spannende 7er-Rugby sowohl gestandene Fans als auch ein breiteres Publikum von Sportliebhabern weltweit anspricht.

Seit das Internationale Olympische Komitee 2009 entschied, 7er-Rugby in das Programm für 2016 und 2020 aufzunehmen, ist das Interesse an Rugby bereits gestiegen und die World Rugby-Mitgliedsverbände arbeiten eng mit ihrem jeweiligen Nationalen Olympischen Komitee zusammen, um das Spiel weiter zu fördern.

Die Olympischen Jugendspiele 2014 in Nanjing bieten Neulingen einen Vorgeschmack auf 7er-Rugby und mit „Get Into Rugby“ wurde die Vorfreude in der Region besonders geschürt. Neunzig Jahre nachdem zum letzten Mal ein Rugby-Ball bei den Olympischen Spielen getreten wurde und die USA die Goldmedaille gewannen, freuen sich Fans auf der ganzen Welt auf eine Wiederbelebung des olympischen 7er-Rugbys im Jahr 2016. Aktuelle Neuigkeiten zu den Olympischen Spielen erfahren Sie auf

www.irb.com/rugbyandtheolympics

und

www.olympic.org/rugby.

Schauen Sie sich das World Rugby-Video zum 7er-Rugby an

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